Baumweiser
Baumpfleger finden

Einen Baumpfleger beauftragen: Womit Sie rechnen können

Was eine Arbeit am Baum kostet, kann niemand sagen, der den Baum nicht gesehen hat. Zwei Bäume gleicher Höhe können das Doppelte voneinander kosten, je nachdem, wo sie stehen. Hier steht, wovon der Aufwand abhängt, was ein gutes Angebot enthält und warum es sich lohnt, früh jemanden draufschauen zu lassen: Pflege zur rechten Zeit ist fast immer günstiger als ein Schaden am Haus.

Wovon der Preis abhängt

Höhe und Umfang.
Je größer, desto mehr Arbeit, mehr Material, mehr Entsorgung.
Standort und Zugang.
Steht der Baum frei auf der Wiese, fällt er am Stück. Steht er zwischen Haus, Zaun und Stromleitung, wird er von oben nach unten in Stücken abgetragen. Das dauert ein Vielfaches. Kommt kein Fahrzeug heran, wird alles getragen.
Technik.
Kletterer mit Seil, Hubarbeitsbühne oder Kran: Jede Technik hat ihren Preis, und welche nötig ist, entscheidet der Standort.
Entsorgung.
Äste häckseln, Stammholz abfahren, Container stellen. Oft ein Viertel der Rechnung. Wenn Sie das Holz behalten, sparen Sie Abfuhr, aber nicht die Arbeit.
Stubben.
Soll der Wurzelstock gefräst werden, ist das ein eigener Posten.
Genehmigung.
Die Gebühr der Gemeinde kommt dazu. Was Ihre Gemeinde nimmt, steht auf Ihrer Gemeinde-Seite.
Jahreszeit.
Im Winter ist die Nachfrage hoch. Wer früh anfragt, bekommt eher einen Termin, aber selten einen Rabatt.

Gebühr Ihrer Gemeinde nachsehen

Woran Sie ein faires Angebot erkennen

  • Der Betrieb hat den Baum gesehen, bevor er einen Preis nennt. Ein Preis am Telefon ohne Fotos ist eine Schätzung, kein Angebot.
  • Die Positionen stehen einzeln da: Arbeit, Technik, Anfahrt, Entsorgung, Stubben. So können Sie zwei Angebote vergleichen.
  • Festpreis oder Aufwand mit Obergrenze. Beides ist in Ordnung, wenn es dasteht.
  • Betriebshaftpflicht ist genannt. Bei Arbeiten zwischen Häusern geht auch mal etwas kaputt.
  • Schriftlich. Immer.
  • Zwei Angebote reichen. Zehn einzuholen kostet Sie und die Betriebe Zeit, und die Preise werden nicht ehrlicher.

Seriösen Betrieb erkennen

Was Betriebe nicht leiden können

Damit Sie es wissen, bevor Sie anrufen: Betriebe mögen keine Preisanfragen ohne Fotos, weil sie ohne den Baum nichts sagen können. Sie mögen die Erwartung nicht, dass das Holz die Fällung bezahlt; Brennholz ist weniger wert als eine Stunde Kletterarbeit. Und sie mögen keine Anfragen im Januar für Februar, weil der Winter seit Oktober voll ist. Wer das weiß, bekommt schnellere und bessere Antworten.

Wer zahlt?

Mieter oder Vermieter: Wer zahlt?

Das Fällen eines kranken oder nicht mehr standsicheren Baums gilt in der Regel als Gartenpflege und kann über die Betriebskosten umgelegt werden, wenn der Mietvertrag Gartenpflege enthält. Fällungen aus anderen Gründen eher nicht. Im Streitfall entscheidet das Gericht über den Einzelfall; fragen Sie den Mieterverein oder Haus & Grund.

Zahlt die Versicherung?

Bei Sturm ab Windstärke 8 zahlt die Wohngebäudeversicherung Schäden am Haus und oft die Beseitigung des Baums, wenn das im Vertrag steht, häufig gedeckelt. Eine vorsorgliche Fällung zahlt sie nicht.

Ist es steuerlich absetzbar?

Arbeitskosten für Gartenarbeiten am selbstgenutzten Haus können als Handwerkerleistung geltend gemacht werden: 20 % der Arbeitskosten, bis zu 1.200 € im Jahr, bei Überweisung und Rechnung mit ausgewiesenem Arbeitslohn. Bitten Sie den Betrieb, den Arbeitslohn getrennt auszuweisen.

Der Baum steht beim Nachbarn?

Dann zahlt der Nachbar, wenn er fällt. Zwingen können Sie ihn nur bei nachweisbarer Gefahr. Mehr dazu: Ist mein Baum gefährlich?

Kann ich das Holz verkaufen?

Können Sie. Rechnen Sie nicht damit, dass es die Rechnung deckt.

Echte Zahlen, später

Sobald wir genug Anfragen und Rückmeldungen ausgewertet haben, zeigen wir hier echte Spannen aus Ihrer Region, mit Angabe, worauf sie beruhen. Vorher nicht.

Was gilt bei Ihnen?

Kostenlos, ohne Anmeldung. Wir zeigen Ihnen die Regel Ihrer Gemeinde.